Essgestörtes Schwabbel will abnehmen

 

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Hoffnung, Verzweiflung oder kurzum: Verwirrung

Ich kann gerade echt schwer beschreiben, wie es mir geht. Einerseits fühle ich mich echt ziemlich entlastet, seit ich bei meinen Großeltern wohne, aber andererseits wird mein Essverhalten nur noch schlimmer.

Irgendwie habe ich das Gefühl, komplett die Kontrolle über mich selbst zu verlieren. Die wollen mir irgendwie fast alles vorschreiben, so fühlt sich das zumindest für mich an: Ich soll meine Hosen nicht so oft waschen, meine Oma macht das nicht mit. Ich soll um 10:00 Uhr in's Bett gehen, sie meinen es ja nur gut damit (und ja, ich weiß, dass mir das nicht schadet, würde auch gern eher schlafen, aber es ist schließlich schon immer meine Entscheidung, wann :/). Gerade eben haben sie mir mal wieder gepredigt, dass ich mein Frühstück schon mal vorbereiten soll, um nachts nicht noch in der Küche herumzulaufen. Dazu kommt noch, dass meine Oma fast jeden Tag kocht, und dann müssen wir auch noch zusammen essen! Und ich bekomme wie immer nur die Beilagen, die mir ohnehin nicht schmecken, soll aber mitessen, weil man das ja so macht, oder so ... Ich hasse es, in der "Öffentlichkeit" zu essen! Ich fühle mich da mittlerweile einfach so verdammt schlecht und beobachtet. Außerdem würde ich viel lieber selbst kochen. Dass meine Oma fast überall Margarine oder Zucker reinhaut, regt mich auch auf. Das schmeckt erstens nicht und zweitens will ich das nicht essen. Ih will das wieder Kontrollieren können. Ich brauche das.

Ich weiß echt nicht, was ich machen soll. Überall sind Menschen. Also meine Großeltern sind halt die ganze Zeit da. Und dann gehe ich in mein Zimmer, weil ich meine Ruhe will. Aber ich habe keine Ruhe. Ich soll mein Frühstück vorbereiten. Das nervt mich im Moment einfach nur. Und dann abends, wenn ich schon den ganzen Tag gewartet habe, bis sie endlich ins Bett gehen und ich alleine bin um essen zu können, traue ich mich nicht, weil sie etwas hören könnten. Und das ist nicht gut. Auch wenn ich abnehmen will, aber ich habe mittlerweile herausgefunden, dass ich, nach sowas am nächsten Tag gleich bei der nächsten Gelegenheit - größtenteils völlig unbegründet - das nehme, was ich am Abend zuvor essen wollte und das ganze damit wieder anfängt. Dann will ich wieder mehr. Andere Sachen, aber das geht dann nicht mehr, weil sie wieder in der Nähe sind. Und der Kreis schließt sich ...

 

So frei heraus würde ich ja eher sagen, dass es mir besser geht, aber wenn ich mir mein Essverhalten so anschaue ... das funktioniert so nicht. Ich brauche Kontrolle. Nicht von anderen, die mich Kontrollieren, das muss ich selbst tun. Und ich brauche meine Freiheiten. Ich kann mich nicht von anderen einschränken lassen, das tue ich viel zu gerne selbst. Ich will mich jetz nach Rohkost ernähren. Veganen Käse herstellen. Aber wie soll das gehen? Bei meinen Großeltern sicher nicht.

Aber ich kann hier nicht weg. Nicht schon wieder. Ich hätte zu gerne eine eigene Wohnung. Ich bin nur zu froh, wenn ich am Montag wieder mit meiner Psychologin sprechen kann. Meine Großeltern waren auch schon da und angeblich meint auch sie, dass das mit der Zeit schon wird. Ich weiß es nicht. Ich habe nur Angst, dass ich es nichr mehr schaffe, wieder dahin zurückzukommen, wo ich einmal war: 3 Mahlzeiten am Tag, Freude am Kochen, tägliche Sporteinheiten, und ganz wichtig: GLÜCKLICH SEIN.

6.5.14 20:39
 


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